Die Frauenreferenten der DRB-Landesverbände trafen sich am 26./27. Mai 2017 bzw. die Jugendreferenten/-innen vom 25. - 27. Mai 2017 zu ihren jeweiligen Jahrestagungen im „Landhotel Edelfinger Hof“ in Bad Mergentheim.
Nachdem sich die bisherige Frauenreferentin Christiane Knittel aus beruflichen und persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte, schlug sie Marina Göhringer zu ihrer Nachfolgerin vor. Die Delegierten wählten Martina Göhringer daraufhin einstimmig zur neuen DRB-Frauenreferentin, zu ihren Stellvertretern Udo Grieß und Christiane Knittel.
Bei der Wahl des Jugendreferenten wurde Klaus Blank vorgeschlagen. Er wurde einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden seine beiden Stellvertreter Sören Ullrich und Peter Walz, genauso wie die beiden Beisitzer Marina Müller und Frank King sowie Etienne Kinsinger als jugendlicher Beisitzer. Damit bleibt das bisherige bewährte Team in seiner Besetzung bestehen. Vervollständigt wird der Jugendausschuss durch die neue Frauenreferentin Martina Göhringer.

Schwerpunkte der großteils zusammen mit dem Frauenreferat durchgeführten Tagung waren die Themen Sexualisierte Gewalt im Sport sowie das Thema Integration von Flüchtlingen. Aufgrund vieler gemeinsamer Probleme bei beiden Referaten wurde angeregt, künftig in kürzeren Zeitabständen gemeinsam zu tagen, nicht nur alle vier Jahre.
Gutgeheißen wurde von den Delegierten der Wunsch der Frauenreferenten, den großen Altersbereich der weiblichen Jugend wie beim männlichen Nachwuchs in A- und B-Jugend zutrennen. Um den Aufwand so gering wie möglich zu halten, sollen die Meisterschaften der weiblichen A- und B-Jugend gleichzeitig durch einen Ausrichter ausgetragen werden.
Überwiegend positiv fiel der Rückblick der Jugendreferenten auf die diesjährigen Deutschen Meisterschaften aus. So stimmten die Zeitpläne und auch die Ausrichter haben es weitgehend geschafft, für jeweils repräsentative Rahmen zu sorgen. Die sportliche Qualität war durchweg sehr gut. Vor dem Hintergrund des Demographieproblems erfreulich war des Weiteren, dass 2017 die Zahl der Teilnehmer an Deutschen Jugendmeisterschaften gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben und nicht weiter zurückgegangen ist.
Die gute Qualität im Nachwuchsbereich hatte sich bereits 2016 im Gewinn von 15 internationalen Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie weiteren fünf Medaillen bei der EM U 23 fortgesetzt. Hervorzuheben sind die Europameisterschaftstitel von Elena Brugger bei den Juniorinnen sowie von Emilie Haase bei den Kadettinnen.